Fünf Abschnitte, und nur der letzte entscheidet
Die Blüte ist kein einzelner Zustand, sondern eine Abfolge mit fünf gut unterscheidbaren Abschnitten. Jeder hat seine eigene Dauer, seine eigenen sichtbaren Merkmale und seine eigenen Fehlerquellen, und nur der letzte entscheidet darüber, was am Ende in der Verpackung liegt.
Diese Seite beschreibt die Abfolge, das Signal, das sie auslöst, und die einzige Beobachtung, die das Ende zuverlässig anzeigt. Sie erklärt auch, warum jede Wochenangabe in einem Katalog ein Mindestwert ist und keine Vorhersage.
Was die Blüte auslöst
Zwei verschiedene Mechanismen, je nach Pflanze.
Bei den meisten Linien die Tageslänge
Die Pflanze misst nicht die Länge des Tages, sondern die ununterbrochene Länge der Dunkelheit. Überschreitet diese einen bestimmten Wert, stellt sie von Wachstum auf Blüte um, und dieser Wechsel ist der Beginn der ganzen Abfolge.
Draußen macht das die Jahreszeit
Im Freiland verlängert sich die Nacht ab dem Hochsommer von selbst, und die Umstellung geschieht ohne Zutun. Der Erntezeitpunkt ist damit weitgehend vom Standort und vom Wetter vorgegeben.
Drinnen wird sie eingestellt
Unter künstlichem Licht wird die Dunkelphase auf einen festen Wert gesetzt, und die Pflanze reagiert darauf innerhalb weniger Tage. Das ist der Grund, warum die Blüte drinnen planbar ist.
Bei autoflorierenden Linien die Zeit
Eine Gruppe von Linien blüht nach Alter statt nach Tageslänge, unabhängig vom Lichtrhythmus. Für sie gilt die gesamte folgende Abfolge ebenfalls, nur ohne den auslösenden Wechsel.
Warum die Dunkelheit das Signal ist und nicht das Licht
Ein Detail, das den häufigsten Anbaufehler erklärt.
Gemessen wird die ununterbrochene Nacht
Die Pflanze registriert die Länge der zusammenhängenden Dunkelphase über einen lichtempfindlichen Stoff, der sich im Dunkeln umbaut und bei Licht sofort zurückspringt. Entscheidend ist deshalb nicht, wie lange es hell war, sondern wie lange es ohne Unterbrechung dunkel blieb.
Eine kurze Unterbrechung setzt sie zurück
Schon wenige Minuten Licht mitten in der Nacht können ausreichen, damit die Pflanze die Dunkelphase als zwei kürzere liest. Für sie hat die Nacht dann nie die nötige Länge erreicht.
Die Folge ist unregelmäßiges Verhalten
Ein Bestand, der wiederholt unterbrochen wird, blüht ungleichmäßig, kehrt teilweise ins Wachstum zurück oder bildet männliche Blütenteile. Es sind drei verschiedene Symptome derselben Ursache.
Deshalb ist Lichtdichtheit die erste Kontrolle
Kontrollleuchten, Türspalte und Zeitschaltuhren sind die üblichen Verdächtigen. Es ist die billigste Maßnahme im ganzen Raum und diejenige, die am häufigsten übersehen wird.
Der erste Abschnitt: die Vorblüte
Zwei bis drei Wochen, in denen sich fast alles Wichtige entscheidet.
Die Blattstellung ändert sich
Die Blätter wechseln von der paarweisen in eine versetzte Anordnung, und das geschieht über mehrere Knoten hinweg. Es ist das früheste sichtbare Zeichen und es geht den eigentlichen Blütenteilen voraus.
Die ersten Blütenteile erscheinen
An den Ansatzstellen von Blatt und Trieb zeigen sich die ersten Strukturen: bei weiblichen Pflanzen zwei dünne Fäden, bei männlichen kleine geschlossene Kügelchen. Der Unterschied ist in den ersten Tagen klein.
Das Geschlecht wird sichtbar
Dies ist der Abschnitt, in dem sich entscheidet, welche Pflanzen bleiben. Bei gewöhnlichem Saatgut fällt hier etwa die Hälfte weg, bei feminisiertem in aller Regel keine.
Die Kontrolle beginnt hier
Auch weibliche Pflanzen können unter Belastung männliche Blütenteile ausbilden. Das systematische Absuchen des Bestandes gehört ab jetzt zur Routine und nicht erst später.
Der zweite Abschnitt: die Streckung
Der Abschnitt, der die meisten Anbaufehler produziert.
Die Pflanze wächst noch einmal deutlich
In den ersten zwei bis drei Wochen der Blüte nimmt die Höhe erheblich zu, bei manchen Linien auf ein Vielfaches. Das ist kein Fehler, sondern der normale Verlauf, und es ist bei der Planung des Raums einzukalkulieren.
Wie stark, hängt von der Gruppe ab
Kompakte Linien legen wenig zu, langgestreckte können sich verdoppeln oder verdreifachen. Wer den Raum nach der Höhe zu Blühbeginn bemisst, kommt bei der zweiten Gruppe an die Decke.
Die Struktur wird jetzt festgelegt
Wo die Triebe stehen und wie das Licht auf sie fällt, entscheidet sich in diesen Wochen. Danach lässt sich daran nur noch wenig ändern.
Eingriffe gehören davor
Biegen, Spreizen und Schneiden sind Arbeiten für die Wachstumsphase und die ersten Blütetage. Später wirken sie als Belastung, mit den bekannten Folgen.
Der dritte Abschnitt: die Bildung
Die Blütenstände nehmen Gestalt an.
Die Blütenteile vermehren sich
Aus vereinzelten Strukturen an den Knoten werden dichte Gruppen, die zusammenwachsen. Was vorher wie verstreute Punkte aussah, wird jetzt als zusammenhängender Blütenstand erkennbar.
Die Drüsen erscheinen
Auf den Vorblättern und den kleinen Blättchen daneben bilden sich die ersten Harzdrüsen. Sie sind zunächst spärlich und farblos und nehmen über die folgenden Wochen zu.
Der Geruch setzt ein
Mit den Drüsen beginnt auch die Bildung der flüchtigen Verbindungen. Ab diesem Abschnitt ist die Pflanze deutlich wahrnehmbar, was für Anbauende eine eigene praktische Folge hat.
Die Streckung läuft aus
Das Höhenwachstum kommt in diesem Abschnitt zum Stillstand, und die Energie geht vollständig in die Blüte. Der Übergang ist fließend und über etwa eine Woche verteilt.
Der vierte Abschnitt: das Füllen
Der längste Teil der Blüte und der ereignisärmste.
Die Blütenstände werden dichter
Die vorhandenen Strukturen füllen sich auf, statt dass neue hinzukommen. Das Gewicht nimmt in diesem Abschnitt stärker zu als in allen anderen zusammen.
Die Drüsenschicht wird dichter
Die Zahl der Harzdrüsen steigt weiter, und ihre Köpfchen werden größer. Die sichtbare Reifschicht auf der Blüte entsteht überwiegend in diesem Abschnitt.
Die Narben beginnen zu färben
Die zunächst hellen Fäden gehen allmählich in Orange oder Braun über. Es ist eine auffällige Veränderung, die allerdings weniger aussagt, als sie zu versprechen scheint.
Es sieht wochenlang gleich aus
Von außen verändert sich in diesem Abschnitt wenig, und genau das verleitet zum frühen Ernten. Das Gewicht nimmt zu, ohne dass es täglich sichtbar wäre.
Der fünfte Abschnitt: die Reife
Der einzige Abschnitt, dessen Ende beobachtet werden muss.
Die Drüsen ändern die Farbe
Der Inhalt der Drüsenköpfchen geht von durchsichtig über milchig zu bernsteinfarben. Diese Abfolge läuft parallel zu Veränderungen der Zusammensetzung und ist mit einer einfachen Lupe zu sehen.
Das Wachstum kommt zum Stillstand
Neue Blütenteile entstehen nicht mehr, und die vorhandenen nehmen kaum noch zu. Was jetzt noch geschieht, ist Veränderung und kein Aufbau.
Die Blätter ziehen ein
Gegen Ende verlieren die größeren Blätter ihre Farbe, weil die Pflanze Reserven umlagert. Das ist ein normaler Vorgang und kein Versorgungsfehler.
Das Fenster ist schmal
Zwischen dem gewünschten Zustand und dem Überschreiten liegen wenige Tage. Es ist der Abschnitt, in dem täglich statt wöchentlich geschaut wird.
Wie sich die Abschnitte zeitlich verteilen
Vier Größenordnungen für einen mittleren Zyklus.
Vorblüte: etwa zwei Wochen
Vom Umstellen bis zu den ersten eindeutigen Blütenteilen vergehen ungefähr zehn bis vierzehn Tage. Die Blattstellung ändert sich früher, meist schon in der ersten Woche.
Streckung: zwei bis drei Wochen
Sie überlappt mit der Vorblüte und läuft in der dritten bis vierten Woche aus. Danach ist die endgültige Höhe im Wesentlichen erreicht.
Füllen: der längste Abschnitt
Er nimmt in einem mittleren Zyklus etwa die Hälfte der gesamten Blütezeit ein. Hier entsteht der größte Teil des Gewichts, ohne dass sich täglich etwas beobachten ließe.
Reife: die letzten ein bis zwei Wochen
Der Abschnitt, in dem täglich statt wöchentlich kontrolliert wird. Er ist der kürzeste und der einzige, dessen Ende eine Entscheidung verlangt.
Woran das Ende abzulesen ist
Eine Beobachtung zählt, drei andere täuschen.
Die Drüsen sind der Maßstab
Ihre Farbe folgt der Zusammensetzung unmittelbar und wird von der Umgebung kaum verfälscht. Sie verlangt Vergrößerung, und das ist der einzige Grund, warum viele andere Merkmale herangezogen werden.
Die Narben täuschen
Ihre Farbe hängt auch von Genetik, Luftfeuchtigkeit und Berührung ab. Zwei Pflanzen am selben Punkt ihres Zyklus können völlig verschiedene Narben zeigen.
Der Kalender täuscht
Die Wochenangabe im Katalog gilt unter idealen Bedingungen und beschreibt einen Mindestwert. In der Praxis verschiebt sie sich durch Licht, Temperatur und Versorgung nach hinten.
Das Aussehen der Blüte täuscht
Eine Blüte, die dicht und fertig aussieht, kann noch Tage vor ihrem Punkt stehen. Das Auge ohne Vergrößerung ist für diese Frage zu grob.
Warum die angegebene Dauer ein Mindestwert ist
Vier Gründe, und sie wirken alle in dieselbe Richtung.
Sie stammt aus idealen Bedingungen
Der Züchter gibt die Dauer an, die unter seinen eigenen, optimierten Bedingungen erreicht wurde. Jede Abweichung nach unten verlängert sie.
Sie ist ein Verkaufsargument
Eine kurze Blütezeit verkauft besser als eine lange, weshalb die Angaben eher am unteren Rand liegen. Das ist kein Betrug, aber es ist eine bekannte Verzerrung.
Licht und Temperatur verschieben sie
Weniger Licht, kühlere Temperaturen oder Schwankungen verlängern den Zyklus messbar. Die Angabe kennt die Bedingungen nicht, unter denen sie später gilt.
Der Erntezeitpunkt ist eine Entscheidung
Wer die Drüsen weiter reifen lässt, verlängert die Blüte bewusst. Die angegebene Dauer beschreibt also nicht einmal einen festen Endpunkt.
Was in jedem Abschnitt anders gehandhabt wird
Vier Größen, die sich mit der Abfolge verschieben.
Das Licht
Die Intensität wird in der Streckung und im Füllen am höchsten gefahren und gegen Ende oft zurückgenommen. Die Dauer der Dunkelphase bleibt dagegen konstant, weil sie das auslösende Signal ist.
Die Versorgung
Der Bedarf verschiebt sich im Lauf der Blüte von wachstumsbetont zu blütenbetont. Diese Seite nennt bewusst keine Mengen, weil sie vom System und vom Substrat abhängen.
Die Luftfeuchtigkeit
Sie wird im Lauf der Blüte gesenkt, weil dichter werdende Blütenstände empfindlicher auf Feuchtigkeit reagieren. Gegen Ende ist das die wichtigste Größe im Raum.
Die Temperatur
Gleichmäßigkeit zählt mehr als der genaue Wert, und ein leichtes Absenken gegen Ende ist üblich. Starke Schwankungen sind in jedem Abschnitt der häufigste Auslöser für Probleme.
Was in der Blüte schiefgehen kann
Vier Probleme, jedes mit seinem eigenen Abschnitt.
Umschlagen in der Vorblüte
Belastung in den ersten Wochen kann weibliche Pflanzen dazu bringen, männliche Blütenteile zu bilden. Ein einziger übersehener Trieb bestäubt den ganzen Bestand.
Zu wenig Raum nach der Streckung
Wer die Höhenzunahme unterschätzt, hat die Blüten am Ende zu nah am Licht. Die Folge sind gebleichte Spitzen und ein Verlust genau dort, wo der Ertrag sitzt.
Feuchtigkeit im Füllen
Dichte Blütenstände und hohe Luftfeuchtigkeit sind die Bedingungen, unter denen sich Schimmel im Inneren bildet. Er ist von außen zunächst nicht zu sehen.
Zu früh oder zu spät ernten
Zu früh bedeutet ein unvollständiges Profil, zu spät eine deutlich verschobene Zusammensetzung. Beides ist nach der Ernte nicht mehr zu korrigieren.
Was das für einen Käufer bedeutet
Vier Folgerungen aus einem Vorgang, den er nie sieht.
Der Erntezeitpunkt steckt im Produkt
Ob eine Charge früh oder spät geerntet wurde, verschiebt sowohl das Verhältnis der Moleküle als auch das Aroma. Es ist eine der größten Einzelursachen für Unterschiede zwischen Chargen.
Die Blütezeit erklärt den Preis
Linien mit langer Blüte binden Fläche und Licht über mehr Wochen. Das ist ein realer Kostenfaktor und es erklärt, warum manche Namen im Handel seltener geworden sind.
Die Farbe der Narben sagt nichts
Ein Produktfoto mit vielen orangen Narben belegt keine Reife. Wer danach kauft, kauft nach einer Größe, die die Antwort nicht enthält.
Das Zertifikat zeigt das Ergebnis
Was der Erntezeitpunkt bewirkt hat, steht als Verhältnis im Cannabinoidprofil. Es ist die einzige Stelle, an der sich diese Entscheidung nachträglich ablesen lässt.
Wie sich das Freiland unterscheidet
Vier Unterschiede, die den Ablauf verschieben.
Der Auslöser kommt von der Jahreszeit
Die Nacht verlängert sich im Spätsommer von selbst, und die Umstellung ist nicht steuerbar. Der Beginn der Blüte hängt damit am Breitengrad.
Die Dauer ist an das Wetter gekoppelt
Kühlere Nächte verlangsamen den Ablauf, warme beschleunigen ihn. Dieselbe Linie braucht je nach Jahr unterschiedlich lange.
Das Ende ist oft fremdbestimmt
Regen, Kälte und Feuchtigkeit setzen im Freiland eine Grenze, die vor dem gewünschten Punkt liegen kann. Das ist der Hauptgrund, warum spät blühende Linien nördlich der Alpen selten sind.
Die Kontrolle ist aufwendiger
Ein Bestand im Freien lässt sich schlechter systematisch absuchen als ein überschaubarer Raum. Das verschiebt das Gewicht von der Vermeidung zur Früherkennung.
Wie autoflorierende Linien abweichen
Drei Unterschiede in einem ansonsten gleichen Ablauf.
Der Auslöser ist das Alter
Diese Linien beginnen nach einer bestimmten Zahl von Tagen zu blühen, unabhängig vom Lichtrhythmus. Der Wechsel der Beleuchtung entfällt damit vollständig.
Der Zyklus ist kürzer
Vom Keimen bis zur Ernte vergehen deutlich weniger Wochen als bei tageslängenabhängigen Linien. Die fünf Abschnitte laufen dieselben, nur gedrängter.
Eingriffe sind riskanter
Weil die Pflanze nicht auf ein Signal wartet, lässt sich eine verlorene Woche nicht nachholen. Belastung in der Wachstumsphase kostet hier unmittelbar Ertrag.
Was nach der Ernte kommt
Zwei Phasen, die den Wert des Ganzen bestimmen.
Das Trocknen
Es entscheidet über Aroma, Farbe und Haltbarkeit und wird häufiger verpfuscht als die gesamte Blüte. Eine Woche bis zwei bei niedriger Temperatur ist die Größenordnung.
Das Reifen im Glas
Danach gleicht sich die Feuchtigkeit aus und das Blattgrün baut weiter ab. Diese Phase wird bei kommerzieller Ware am häufigsten übersprungen.
Beides zusammen wiegt schwerer als der letzte Blütetag
Ein sorgfältig getrocknetes, etwas früh geerntetes Material schlägt ein perfekt gereiftes, das gehetzt getrocknet wurde. Für den Käufer ist das die wichtigste Aussage dieser Seite.
Ein kleines Glossar
Vier Begriffe, die auf dieser Seite wiederkehren.
Photoperiodisch
Abhängig von der Länge der Dunkelphase. Bei diesen Linien wird die Blüte durch die Verlängerung der Nacht ausgelöst.
Streckung
Die deutliche Höhenzunahme in den ersten Wochen der Blüte. Sie ist normal und muss bei der Planung des Raums berücksichtigt werden.
Vorblatt
Die kleine Blattstruktur, die die eigentliche Blüte bildet. Auf ihr sitzt die höchste Drüsendichte der ganzen Pflanze.
Harzdrüse
Die Struktur, in der die wirksamen Moleküle und das Aroma entstehen. Ihre Farbe ist das einzige verlässliche Reifezeichen.
Die häufigsten Fehler
Vier Fehler, die in diesem Thema wiederkehren.
Nach dem Kalender ernten
Die angegebene Wochenzahl ist ein Mindestwert unter idealen Bedingungen. Wer danach erntet, erntet in der Regel zu früh.
Nach den Narben ernten
Ihre Farbe hängt von zu vielen Faktoren ab, um Reife anzuzeigen. Die Drüsen sind die einzige Beobachtung, die der Zusammensetzung unmittelbar folgt.
Die Streckung unterschätzen
Manche Linien verdreifachen ihre Höhe nach dem Umstellen. Wer den Raum danach nicht bemisst, verliert genau die oberen Blüten.
Die Kontrolle zu früh einstellen
Einzelne männliche Blütenteile erscheinen oft erst gegen Ende der Blüte. Wer nur die ersten Wochen kontrolliert, übersieht die häufigere Form.
Was diese Seite nicht entscheidet
Drei Fragen, die hier bewusst offenbleiben.
Welche Mengen und Werte richtig sind
Diese Seite beschreibt eine Abfolge und keine Anleitung. Konkrete Werte für Versorgung, Temperatur und Feuchtigkeit hängen vom System, vom Substrat und von der Linie ab und lassen sich nicht allgemein angeben.
Welche Wirkung ein Erzeugnis hat
Beschrieben werden Botanik, Ablauf und das, was am Endprodukt davon übrig bleibt. Was ein Erzeugnis mit einem Menschen macht, ist eine Frage für Ärztin oder Apotheker.
Ob Anbau dort, wo du bist, erlaubt ist
Die Regeln unterscheiden sich je Land und ändern sich regelmäßig, auch innerhalb der Europäischen Union. Diese Seite beschreibt einen biologischen Ablauf und trifft keine Aussage über Zulässigkeit.
Häufige Fragen
Wie lange dauert die Blüte
Je nach Linie etwa sieben bis vierzehn Wochen, wobei die Angabe im Katalog ein Mindestwert unter idealen Bedingungen ist. Weniger Licht, kühlere Temperaturen und Schwankungen verlängern sie, und der gewählte Erntezeitpunkt verschiebt das Ende zusätzlich.
Woran erkenne ich, dass geerntet werden kann
An der Farbe der Harzdrüsen unter einer einfachen Lupe: von durchsichtig über milchig zu bernsteinfarben. Diese Abfolge folgt der Zusammensetzung unmittelbar, während die Farbe der Narben auch von Genetik, Luftfeuchtigkeit und Berührung abhängt.
Warum wächst die Pflanze nach dem Umstellen noch
Weil die ersten zwei bis drei Wochen der Blüte die Streckung sind, ein normaler Abschnitt, in dem manche Linien ihre Höhe verdoppeln oder verdreifachen. Der Raum muss danach bemessen sein und nicht nach der Höhe zu Blühbeginn.
In welchem Abschnitt passiert das meiste
Beim Gewicht im vierten, dem Füllen, das zugleich am ereignisärmsten aussieht. Bei den Entscheidungen im ersten und im fünften: die Vorblüte legt fest, welche Pflanzen bleiben, und die Reife entscheidet über die Zusammensetzung der Ernte.